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Podiumsdiskussion: Krötenwanderung – Nachhaltig Geld anlegen

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Unter dem Titel „Krötenwanderung- Nachhaltig Geld anlegen“ findet am Mittwoch, 10. April, um 20 Uhr im Haus Hufnagel, Bergstraße 20, in Seeheim eine Informations- und Diskussionsveranstaltung statt. Der Ortsverband Bündnis90/DIE GRÜNEN Seeheim-Jugenheim lädt dazu alle Interessierten herzlich ein.
Was passiert eigentlich mit meinem Geld, das ich bei der Bank, anlege? Wo kann ich mein Geld guten Gewissens haben, ohne dass es zum Spielball von unverantwortlichen Spekulationen wird? Achtet die Bank auf Umwelt, Demokratie und Menschenrechte? Wofür und wie „arbeitet“ mein Geld?
Um diesen Fragen nachzugehen und darüber zu diskutieren, haben die GRÜNEN Vertreter von verschiedenen Banken und Attac eingeladen. Die Einladung angenommen haben: Josef Schnitzbauer von der GLS-Bank Frankfurt, Peter Lehr von der Sparkasse Darmstadt und Tilman Hartwig von Attac Heidelberg. Sie werden zunächst zu den genannten Fragen Stellung beziehen und stehen anschließend zur Diskussion bereit. Moderiert wird die Veranstaltung von Christian Grunwald, Direktkandidat von Bündnis90/DIE GRÜNEN für die Landtagswahl am 22.9.2013.

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Diskussionsveranstaltung „Frauenpolitik“ am internationalen Frauentag mit der Bundestagsabgeordneten Daniela Wagner

Geschlechtergerechtigkeit ist in Deutschland nach wie vor nicht vorhanden. Das geschlechtsspezifische Verdienstgefälle ist hierzulande deutlich über dem EU-Schnitt. Zwar ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen in den letzten Jahren gestiegen, doch die überwiegende Mehrheit der „Schaltzentralen“ ist weiterhin fest in Männerhand. …

Diskussionsveranstaltung am 8.3.2013 20:00 in Seeheim, Bergstraße 20, Haus Hufnagel – siehe Termine

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GRÜNE legen Ziele fest

Die Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN hat am 16. und 17. Februar in Reichelsheim ihre jährliche Klausurtagung abgehalten. In gewohnt konstruktiver Atmosphäre haben die Teilnehmer Rückblick auf die politische Arbeit im zurückliegenden Jahr gehalten und die politischen Ziele für 2013 definiert.

Ein bedeutender Standortfaktor für die Gemeinde sind qualitativ gute, bedarfsgerechte und bezahlbare Kinderbetreuungseinrichtungen vom ersten Lebensjahr bis ins Schulalter, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. „Wir begrüßen die Einrichtung eines Runden Tisches zur Erarbeitung von Staffelgebühren für die Kindertagesstätten sehr. Unser Ziel ist es, dass dabei eine spürbare Entlastung von Eltern mit niedrigerem Einkommen stattfindet“, erklärt Thomas Broll, Mitglied der GRÜNEN im Sozialausschusses. Wichtig ist den GRÜNEN auch, dass Eltern frühzeitig verlässliche Zusagen für Betreuungsplätze bekommen.

Ein langfristig wichtiger Faktor für die Weiterentwicklung der Gemeinde ist der demografische Wandel. Um bei einer älter werdenden Bevölkerung möglichst vielen Menschen ihren Wunsch nach einem langem Verbleib im eigenen Heim zu ermöglichen, müssen niederschwellige Angebote zur Unterstützung von Senioren ausgebaut und gefördert werden. Die Verwirklichung neuer Wohnprojekte und anderer Maßnahmen zur Zusammenführung der Generationen ist den GRÜNEN ein wichtiges Anliegen. Die Attraktivität und Entwicklung der einzelnen Ortsteile im Innenbereich muss gestärkt werden. Die Bebauung darf sich nicht weiter in den Außenbereich ausdehnen. Insbesondere darf es kein „Anknabbern“ des Blütenhangs geben, wie es derzeit südlich von Malchen zu befürchten ist.

Der Haushaltsentwurf für 2013 zeigt keine Verbesserung der gemeindlichen Finanzlage. Leider wird für dieses und die nächsten Jahre weiterhin mit Defiziten gerechnet. „Deshalb muss manche wünschenswerte, aber nicht unbedingt notwendige Investition zurückgestellt werden“, bedauert die Fraktionsvorsitzende Claudia Schlipf-Traup. „Das Grundproblem, vor dem alle Gemeinden in gleichem Maße stehen, ist die ständig steigende Last von Umlagen, Abgaben und finanziellen Verpflichtungen, die von Kreis-, Landes- oder Bundesebene auf den Gemeinden abgeladen wird. Dieses strukturelle Defizit kann nur durch eine spürbare Erhöhung der kommunalen Steuern und Gebühren und/oder durch deutliche Einschnitte bei den Leistungen ausgeglichen werden. Wir wollen weder das Eine noch das Andere. Seeheim-Jugenheim wird aber wie viele andere Gemeinden nicht umhin kommen, mittelfristig solche Maßnahmen zu ergreifen.“

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GRÜNE in Seeheim-Jugenheim machen mobil gegen Hessisches „Kinderförderungsgesetz“

Mit einem Dringlichkeitsantrag möchte die Fraktion der GRÜNEN in der Gemeindevertretung Seeheim-Jugenheims den Gemeindevorstand damit beauftragen, sich bei allen zuständigen politischen und gesellschaftlichen Instanzen dafür einzusetzen, dass das von der hessischen CDU/FDP-Landesregierung geplante sog. „Kinderförderungsgesetz“ nicht in der gegenwärtig zur Lesung vorliegenden Form verabschiedet wird. Weiter soll der Gemeindevorstand die Eltern in den Kindertagesstätten über die im Gesetzentwurf geplanten Änderungen informieren.

Im Kern wenden die GRÜNEN sich gegen die in der Gesetzesvorlage geplante Veränderung der Fördergrundlagen. Sind bislang die Anzahl der Gruppen Grundlage der Landesförderung soll zukünftig die genaue Zahl der betreuten Kinder die Basis für die Berechnung bilden. Zusammen mit einer Neuberechnung des Betreuungsaufwands führe dies dazu, dass die bisherige Förderhöhe erst bei Gruppen mit 25 Kindern erreicht werde. Bislang gilt eine Obergrenze von 20 Kindern pro Gruppe. Besonders für die Arbeit mit Kindern mit Beeinträchtigungen fallen die vorgesehenen Regelungen weit hinter die bisher praktizierten Rahmenbedingungen zurück.

Wolle die Kommune die Qualität der Arbeit in ihren Kinderbetreuungseinrichtungen beibehalten, müsse sie diesen Ausfall von Fördermitteln aus eigener (Finanz-)Kraft kompensieren. Angesichts eines bereits seit Jahren defizitären kommunalen Haushalts ein kaum umsetzbares Vorhaben.

Auch der gewünschten Erhöhung des Anteils von fachfremdem Personal in den Kindertagesstätten um weitere 20% ohne dass eine qualitätsbezogene Definition besteht, mit welcher fachfremden Qualifikation eine Eignung besteht, stehen die GRÜNEN kritisch gegenüber. „Wenn wir der Kinderbetreuung und -erziehung tatsächlich den ihr allseits propagierten gesellschaftlichen Stellenwert einräumen wollen, müssen Maßnahmen getroffen werden, den Beruf des/der Erzieher/in attraktiver zu machen. Stattdessen wird hier einer schleichenden Deprofessionalisierung Vorschub geleistet, die auf Dauer einer qualitativ höherwertigen Arbeit in den Kindertagesstätten entgegenwirkt“ bemerkt die Fraktionsvorsitzende Claudia Schlipf-Traup.

Gabi Ganzert, Mitglied der GRÜNEN im Sozialausschuss in Seeheim-Jugenheim baut auf die Solidarität aller kommunalen politischen Gruppen: „Wir alle sind sehr stolz auf die Qualität, die die Kinderbetreuung in Seeheim-Jugenheim in den letzten Jahren erreicht hat, und auf die Bürgermeister Kühn regelmäßig als positiven Standortfaktor verweist. Dann müssen wir auch alle bereit sein, gegen diese geplanten Verschlechterungen der Rahmenbedingungen vorzugehen.“

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Keine Privatisierung der Wasserversorgung

Die EU-Kommission will den Markt für die Privatisierung der Wasserrechte freigeben. Die Sendung „Monitor“ hat darüber am 13.12.2012 eine Sendung ausgestrahlt: „Geheimoperation Wasser: Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will.“ Sollten Sie die Sendung verpasst haben, finden Sie sie unter folgenden Link:

Geheimoperation Wasser:
Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will

Wenn Sie auch gegen diese Privatisierung der Wasserversorgung sind, dann unterschreiben Sie bitte, z.B. unter Wasser ist ein Menschenrecht,

Es geht um die Verhinderung des Versuches der EU-Zuständigen, den Markt für eine Privatisierung der Wasserrechte zu öffnen
Das Land Portugal wurde bereits dazu gezwungen und muss jetzt den 4-fachen Wasserpreis bezahlen. Griechenland wird es nicht anders gehen.
Privatisierung bedeutet, dass der Wasserpreis zukünftig vom Börsenkurs abhängen kann. Wasser wird so zur Handelsware und Exportschlager. Die Qualität wird dann nicht mehr nach gängigen Richtlinien bestimmt. Am Ende können Großkonzerne kontrollieren, wenn es drauf ankommt.

Hier in Seeheim-Jugenheim erfolgt die Wasserversorgung erfreulicherweise in der Verantwortung der Gemeinde – so soll es auch bleiben!

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Wir wünschen ein frohes neues Jahr

Der Ortsverband Bündnis 90/DIE GRÜNEN wünscht allen Freund*innen einen guten Rutsch ins Jahr 2013 und für das kommende Jahr die Erfüllung aller selbstgewählten Wünsche.

PS: Und nicht vergessen
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Plakette des Deutschen Solarpreis 2012 für Einfamilienhaus in Seeheim

In der Stadthalle von Wuppertal wurde am 27. Oktober 2012 durch Eurosolar der deutsche Solarpreis sowie Plaketten in verschiedenen Kategorien verliehen. „Wir gratulieren der Familie Marc aus Seeheim und dem Darmstädter Büro <ee concept gmbh> zum Erhalt einer Plakette des Deutschen Solarpreises 2012″, freut sich Claudia Schlipf-Traup, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Seeheim-Jugenheim.

Zusammen mit der Familie Marc hatten die GRÜNEN zur Besichtigung dieses Hauses am 13.3.2011 eingeladen.
„Dieses Wohnhaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße ist ein CO2-neutrales Haus. Sein Energiebedarf ist minimiert durch passive und aktive Maßnahmen zur Optimierung der Energieversorgung. Es erzielte auch dank der Photovoltaik-Anlage einen Energie-Überschuss von rund 1500 kWh während des ersten Jahres“, erläutert Xavier Marc.

Zu den passiven Maßnahmen zählt eine gute Gebäudehülle. Die Fenster auf der Nordseite haben nur eine geringe Fensterfläche. Ferner wird der Strombedarf durch eine optimale Tageslichtnutzung minimiert.

Als aktive Maßnahmen wurden zur Wärmegewinnung die Haupträume nach Süden ausgerichtet, wo große Fensterflächen viel Sonnenlicht in das Haus hineinlassen. Für Heizung und Warmwasser wird Geothermie eingesetzt.

Eine kontrollierte Belüftungsanlage sorgt für ein sauberes und temperiertes Raumklima. Die angesaugte Luft wird zuerst durch einen 40 Meter langen Erdkanal geführt. Hier erwärmt sich kalte Winterluft und bzw. kühlt sich heiße Sommerluft ab. Ein Wärmetauscher zwischen Zuluft- und Abluftströmen sichert anschließend eine stabile und angenehme Lufttemperatur im Inneren des Hauses. Die dreifach verglasten und sehr gut dämmenden Fenster können somit meistens geschlossen bleiben. Winterkälte und Sommerhitze können praktisch nicht mehr von draußen in das Haus eindringen.

Das Haus wurde ressourcenschonend in Holzrahmenbauweise mit einer Dämmung aus recycelter Zellulosefaser gebaut. Dabei ist es gelungen, ein großzügiges und lichtdurchflutetes Haus zu schaffen, das nicht nur mit technischen Spitzenleistungen sondern auch mit Schönheit und Wohnlichkeit beeindruckt. „Ein rundum gelungener und vorbildhafter Beitrag zum Klimaschutz“ stellen die GRÜNEN überzeugt fest.

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Daniela Wagner als GRÜNE Direktkandidatin für den Wahlkreis 186 nominiert

Mit großer Mehrheit nominierte die Wahlkreisversammlung die Darmstädter Bundestagsabgeordnete Daniela Wagner erneut als Direktkandidatin des Wahlkreises 186 für die Bundestagwahl 2013. 50 Anwesende stimmten für Daniela Wagner, vier enthielten sich und sechs stimmten gegen Daniela Wagner. Damit wird Daniela Wagner als Direktkandidatin der GRÜNEN für den Wahlkreis 186 antreten. Die GRÜNEN Darmstadt und die GRÜNEN Darmstadt-Dieburg begrüßen die Nominierung von Daniela Wagner und sicherten ihr die volle Unterstützung der jeweiligen Kreisverbände zu

In ihrer Vorstellungsrede stimmte Daniela Wagner die Anwesenden auf einen möglichen Regierungswechsel im nächsten Jahr ein. Auf Augenhöhe wollen die GRÜNEN ihrem möglichen Koalitionspartner SPD entgegentreten. Besonders hervor hob Wagner die Themen Energieeffizienz, Mobilitätspolitik, nachhaltige Landwirtschaft und soziale Gerechtigkeit, bei denen die GRÜNEN mehr Einflussnahme wollen. Auch in den Bereichen Wohnung- und Mietenpolitik, energetische Gebäudesanierung und Stadtentwicklung, welches die Kernthemen Wagners sind, sieht die Bundestagsabgeordnete schwere Versäumnisse bei der schwarz-gelben Koalition in Berlin, die es unter einer rot-grünen Regierung anzugehen gilt.

Abschließend warb Daniela Wagner um das Votum der Wahlkreisversammlung und um Unterstützung im Wahlkampf. Mehrfach erhielt sie Zwischenapplaus von den Anwesenden für ihren Redebeitrag. Im Anschluss stellte sich Wagner den Fragen der Anwesenden.

Bei der vergangenen Bundestagswahl 2009 erhielt Daniela Wagner als Direktkandidatin 12,1% der Stimmen und kam über die grüne Landesliste in den Deutschen Bundestag. Dort ist sie bau- und wohnungspolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion. Sie gehört dem Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie dem Sportausschuss des Deutschen Bundestags an und ist stellv. Mitglied im Rechtsausschuss. Mit Daniela Wagner zusammen hatte die Bundestagsfraktion der Grünen in jüngster Vergangenheit eigene Parlamentarische Initiativen zur Veränderung des Mietrechtes, zur Kostenteilung bei der energetischen Gebäudesanierung, zum Bund-Länder-Programm Soziale Stadt und zur Mobilitätspolitik erarbeitet und in den Bundestag eingebracht. So fordert Wagner die KfW-Förderprogramme auf ein Niveau von 2,2 Milliarden Euro zu verstetigen und das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt als Leitprogramm im Rahmen der Städtebauförderung auf das Niveau von 105 Millionen Euro anzuheben sowie nicht-investive Maßnahmen wieder zuzulassen, um die Stabilisierung der Wohnquartiere zu erreichen.

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Neue Ausgabe unseres „Grünspecht“ erschienen

Haben Sie schon einen Blick in Ihren Briefkasten geworfen? Die neue Ausgabe unseres Informationsblattes „Grünspecht“ ist erschienen und sollte in den nächsten Tagen auch bei Ihnen ankommen.

Sie haben keinen Grünspecht bekommen, möchten ihn aber gerne lesen? Dann nutzen Sie unser
⇒ Kontaktformular und teilen uns Ihre Adresse mit.

Oder Sie nutzen die Möglichkeit, den Grünspecht gleich online im PDF-Format zu lesen:

Grünspecht Ausgabe 2012

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