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Faires Frühstück am 20. Oktober 2018

Faires Frühstück – die Schöpfung bewahren und weltweit Gerechtigkeit stärken

Die Eine-Welt-Gruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen und das evangelische Dekanat Bergstraße laden für Samstag, den 20. Oktober 2018 um 10 Uhr zu einem Fairen Frühstück ins Pfarrer-Reith-Haus am Weedring 47 in Seeheim-Jugenheim ein.

Regional und International Hand in Hand, so lautet die Grundidee des fairen Handels.

Erleben Sie heimische Produkte aus regionaler Produktion und fair gehandelte Köstlichkeiten aus aller Welt bei einem leckeren Frühstück in gemütlicher Atmosphäre. Neben dem Frühstücks-Buffet gibt es Informationen von Dekanats-Referentin Sabine Allmenröder zum ökofairen Einkauf, eine Schokoladen-Expedition und lustig-nachdenkliche Kurzfilme zu gerechtem Handel und fairen Produktionsbedingungen weltweit.

Der Eine-Welt-Stand der evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen präsentiert sein Angebot und informiert über seine Arbeit. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Stadtverwaltung Seeheim-Jugenheim im Rahmen der Aktivitäten als Fairtrade Gemeinde.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, erleichtert uns aber die Planung: Elke Schulze, mail: elkschu|at|arcor.de oder Tel.: 06257-82998. Zur Deckung der Kosten wird um eine Spende gebeten.

Diese Pressemitteilung der evangelischen Kirche Seeheim-Malchen veröffentlichen wir hier auch, da es unser Antrag war, dass Seeheim-Jugenheim Fairtrade-Gemeinde wurde. Leider gibt es zu wenig Aktive Menschen in der Steuerungsgruppe – wir hoffen, dass das Frühstück dies ändert.

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„Lebensraum Wald – Schutz durch ökologische Forstwirtschaft“

Am Mittwoch, 10. Oktober 2018 findet im Haus Hufnagel, Bergstraße 20 in Seeheim-Jugenheim um 20:00 Uhr ein Vortrag zum Thema „Lebensraum Wald – Schutz durch ökologische Forstwirtschaft“ statt. Der Ortsverband Seeheim-Jugenheim von Bündnis90/DIE GRÜNEN lädt dazu herzlich ein, denn es geht auch bei uns um die Zukunft des Waldes.


Seit Jahrtausenden hat der Wald den Menschen beherbergt, versorgt und geprägt. Das erklärt vielleicht die Faszination, die der Wald auf uns ausübt und die Gefühle, die wir mit ihm verbinden. Die Natur- und Landschaftsfotografin Yvonne Albe vermittelt mit ihren Fotos etwas von der Faszination unseres heimatlichen Waldes mit seiner Tier- und Pflanzenwelt.
Noch immer versorgt uns der Wald mit frischer Luft, Trinkwasser und Ruhe und dient uns als Ort der Erholung, als Sportplatz, als Holz-, Fleisch- und Pilzlieferant.
Seit langer Zeit prägen auch wir Menschen den Wald – und das so sehr, dass örtlich seine Existenz bedroht ist.
Der Forstwissenschaftler Martin Bertram ist Experte für naturnahe Waldwirtschaft. Er zeigt Beispiele auf, wie der Mensch vom Urwald lernen kann, die natürliche Dynamik so zu begleiten, dass das Ökosystem seine Urkraft behält, damit er trotz Bedrohungen durch unangepasste Forstwirtschaft, Veränderungen der Tierwelt, Klimaveränderungen und Wasserentzug überleben kann.
Die Thematik ist für Seeheim-Jugenheim besonders aktuell. Denn mit einem Beschluss der Gemeindevertretung vom Februar 2018 wurde der Gemeindevorstand aufgefordert, bis Ende des Jahres ökologische Alternativen zur derzeitigen Bewirtschaftung des Gemeindewaldes zu entwickeln. Der Vortrag zeigt mögliche Ansätze auf, die mit dem Landtagskandidat der GRÜNEN, Torsten Leveringhaus, diskutiert werden können. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

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Neubau der Sport- und Kulturhalle Seeheim ist zu teuer und riskant


In der Diskussion um Neubau oder Sanierung der Sport- und Kulturhalle warnt die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Seeheim-Jugenheim vor unverantwortlichen finanziellen Risiken für die Gemeinde. Die von der Gemeindevertretung am 22.2.2018 favorisierte Variante „Neubau Mittellösung light“ sei mit langfristig hohen Belastungen für den Gemeindehaushalt verbunden und gefährde die Finanzierung anderer wichtiger Aufgaben, wie zum Beispiel die dringend notwendige Sanierungen von Straßen und Gebäuden.


Für die ins Auge gefasste Neubaulösung der Sport- und Kulturhalle werden im aktuellen Finanzierungskonzept vom Bürgermeister zurzeit 9,4 Millionen Euro veranschlagt, von denen 5,7 Millionen Euro über Kredite finanziert werden müssten. Nach Beratung dieses neuen Finanzierungskonzeptes fordert die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN wegen der untragbar hohen Kosten für die Neubaulösung die Beschränkung auf die grundhafte Sanierung der Halle. Diese grundhafte Sanierung würde mit 5,4 Millionen Euro nur etwas mehr als die Hälfte kosten. Bei vergleichbarem Finanzierungsplan bestehe dabei ein Kreditbedarf von 1,7 Millionen Euro – lediglich ein Drittel der Neubauvariante. Während bekanntermaßen bei Neubauten häufig mit unvorhergesehenen Kostensteigerungen zu rechnen ist, können bei der von Bündnis 90/DIE GRÜNEN verlangten Sanierungslösung zusätzliche Fördermittel beantragt werden, die für Sanierungen aber nicht für Neubauten vorgesehen sind.

In der Begründung für ihren Änderungsantrag verweisen die GRÜNEN auch auf den schon jetzt „zum Teil unzumutbaren und substanzverzehrenden Stau in der Unterhaltung der Infrastruktur in der Gemeinde“. Dafür werden laut Schätzungen der Verwaltung mehrere Millionen Euro veranschlagt. Allein die Straßen- und Gebäudeunterhaltung koste jährlich 1,2 Millionen Euro. Weitere 2,8 Millionen Euro erforderten anstehende Sanierungen für Haus Hufnagel, historische Rathäuser, Feuerwehr und Betriebshof. Die notwendige Entschlammung des Waldweihers schlage mit einer weiteren Million Euro zu Buche. Schließlich dürften auch die Bürgerhäuser der anderen Ortsteile nicht außer Acht gelassen werden. Die Sanierungskosten dafür werden auf bis zu 4 Millionen Euro geschätzt. „Hohe Kosten und Schulden für einen Neubau der Sport-und Kulturhalle werden diesen wichtigen Vorhaben die notwendige Finanzierung entziehen und die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde unverantwortlich überfordern“, heißt es im Antrag der GRÜNEN. Es gilt, sparsam zu sein, sich darauf zu beschränken, die Sport- und Kulturhalle grundhaft zu sanieren und auf diese Weise so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen. Denn darauf kommt es den Bürgerinnen und Bürgern und den Vereinen an.

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Stellungnahme zum Bericht über die Gemeindevertretung vom 07. September 2018

Zum Artikel im Darmstädter Echo vom 07. September 2018 erklärt Dr. Walter Sydow, Fraktionsvorsitzender der Grünen Seeheim-Jugenheim: „Der Bericht erweckt den Eindruck, dass die Abstimmungen zur Halle getroffen sind und mit dem Bau demnächst begonnen wird,“ so Dr. Sydow. „Diese Einschätzung halten wir für verfrüht und widersprechen dem Eindruck, dass wir Grüne dem Neubau der Halle in der jetzigen Planung zustimmen.“ Die Halle bietet die Möglichkeit, ein Ort der Begegnung zu sein und bietet Vereinen und Gruppen die Möglichkeit, ihren Trainingsbetrieb abzuhalten oder Veranstaltungen durchzuführen. Gleichwohl ist Seeheim-Jugenheim mehr als nur die Sport- und Kulturhalle. Die Situation der Kinderbetreuung im Ort ist nicht ausreichend und verlangt Investitionen unserer Gemeinde, um den Rechtsanspruch der Eltern zu gewährleisten. Andere Liegenschaften wie das Haus Hufnagel oder die Bürgerhalle der anderen Ortsteile haben auch einen Sanierungsstau. Und nicht zuletzt befinden sich viele Straßen in einem schlechten Zustand. „Wir verkaufen nach aktuellen Stand für die Sport- und Kulturhalle Seeheim sprichwörtlich unser letztes Hemd und machen uns selber handlungsunfähig für diese auch dringend notwendigen Investitionsmaßnahmen,“ so Dr. Sydow. „Wir hoffen daher weiterhin, dass alternative Lösungen ernsthaft diskutiert werden und die Gesamtgemeinde im Blick behalten wird.“ Für den Fall, dass die aktuelle Planung umgesetzt wird haben die Grünen der externen Projektsteuerung zugestimmt, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. „Dies ist aber keine Zustimmung zum Bau der Halle,“ so Dr. Sydow.

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#Grünwirkt – Hessen in guter Verfassung

Am 28. Oktober heißt es in Hessen wieder, einen neuen Landtag zu wählen. Gleichzeitig mit der Landtagswahl können Sie aber dieses Jahr auch über Änderungen der hessischen Verfassung abstimmen. Im aktuellen Grünspecht gehen wir auf das Thema ein. Gleichzeitig stellt sich unser Wahlkreiskandidat Torsten Leveringhaus vor und wir berichten über Carsharing in Seeheim-Jugenheim.

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Carsharing vor Ort – Benutzen statt Besitzen

Autoteilen ist ein wichtiger Baustein für zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte. „Benutzen statt Besitzen“ wird nicht nur in Großstädten immer beliebter. Auch für viele Bewohner auf dem Land kann Carsharing eine gute und kostengünstige Alternative zum eigenen (Zweit)Auto sein. Das gilt vor allem für Gemeinden mit Straßenbahn-Anschluss, wie Seeheim-Jugenheim. Der Carsharing-Anbieter book-n drive hat jetzt eine Station im Ortsteil Malchen in der Frankensteiner Straße oberhalb der Straßenbahnhaltestelle eingerichtet. Die Initiative dazu kam von Jana und Jens Steingässer. Das Journalistenpaar hat durch Weltreisen mit seinen vier Kindern auf den Spuren des Klimawandels in der Vergangenheit für Aufmerksamkeit gesorgt. Sie wollen dem Klimawandel durch ihr Verhalten auch vor Ort entgegen wirken. Über Carsharing im Allgemeinen und ihre persönlichen Erfahrungen damit berichten sie am 12. September um 20 Uhr im Haus Hufnagel in Seeheim-Jugenheim. Mit dabei ist Torsten Leveringhaus, Direktkandidat von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Wahlkreis 51 für die Hessische Landtagswahl – und ebenfalls überzeugter Nutzer von Carsharing. Er spricht über seine Ziele, um Mobilität in Hessen zukunftsfähig zu gestalten.

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Stadtradeln vom 18. August bis 07. September

Die Gemeinde Seeheim-Jugenheim beteiligt sich auch dieses Jahr an der Aktion Stadtradeln. Ziel der Kampagne ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzten – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben! Wir beteiligen uns mit dem Team „Grüne Radler*innen“ und freuen uns auf viele Teilnehmer*innen bei der Aktion – am besten natürlich in unserem Team. Wer mitmachen möchte kann sich einfach unter stadtradeln.de registrieren und die Kilometer auf Vertrauensbasis selbst eintragen.

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Digitale Welt: Bei der Datensicherheit ist Selbsthilfe angesagt

Großes Interesse an Veranstaltung des Ortsverbands der GRÜNEN Seeheim-Jugenheim zum Thema „Datenspuren und Datensicherheit im Internet“ Einem hochaktuellen Thema hatte sich Torsten Leveringhaus, Sprecher des Kreisverbandes Darmstadt-Dieburg und Direktkandidat im Wahlkreis 51 von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Landtagswahl in Hessen angenommen: Wenige Tage vor der Verabschiedung der EU-Datenschutzgrundverordnung ging es am 23. Mai im Haus Hufnagel in Seeheim-Jugenheim um „Datenspuren und Datensicherheit im Internet“. Die Folgen der Digitalisierung für Bürger*innen und Unternehmen will Leveringhaus, der auch beruflich in diesem Bereich tätig ist, zu einem Kernthema seiner Arbeit im Hessischen Landtag machen. Als Referent für den Infoabend im Haus Hufnagel konnte er den Fachinformatiker Christoph Weinandt gewinnen. Der würdigte die neue Datenschutzgrundverordnung zunächst als „großen Schritt in die richtige Richtung“, weil sie europaweit gelte und mit empfindlichen Strafen drohe. Allerdings hatte Weinandt in seinem detaillierten Vortrag auch eine ganze Reihe von „Aber“ mitgebracht. Denn vieles, was bereits heute im Gesetz stehe, werde in der Realität nicht eingehalten. Ein gravierendes Grundproblem ist in seinen Augen das fehlende Grundwissen in weiten Teilen der Internet-Nutzenden – insbesondere auch bei Jugendlichen: „Sie nutzen die Technik und wissen nichts davon“. Weinandt machte die Größenordnung deutlich, in der jeder Einzelne via Internet und Smartphone Daten über seine Kauf- und Mediengewohnheiten, seine Vorlieben und Abneigungen sowie auch seine Wege in der realen Welt liefert. Zusammengefasst können sie ein erschreckend konkretes Profil einzelner Personen ergeben. Wohin das im Extremfall führen kann, zeige das Beispiel China. Bürger erhalten dort soziale Punkte und Abzüge, die sich bei der Arbeits- oder Wohnungssuche negativ oder positiv auswirken. In der westlichen Welt sind bislang vor allem werbungtreibende Unternehmen an den im Netz gewonnenen Personen bezogenen Informationen interessiert. „Von dem Verkauf der Profile lebt eine ganze Branche“, sagt Weinandt. Die Nutzer und Datenlieferanten erkennen es an der Flut der Werbebotschaften, die passgenau auf ihr Profil zugeschnitten sind. „Es ist eine Illusion, im Internet anonym unterwegs zu sein“, sagt der IT-Sicherheitsexperte und empfiehlt eine gehörige Portion Misstrauen. Mit „Raspberry Pi“, einem am Router angebrachten Mini-PC, und der Datenschutz-Software „Ghostery“ hatte Weinandt an diesem Abend auch konkrete Tipps parat für Maßnahmen zum persönlichen Datenschutz. Das sehr aufmerksame Publikum löcherte den Referenten auch über die zweistündige Veranstaltung hinaus mit Fragen. Für das Nachlesen zuhause wurde interessierten Teilnehmenden der detaillierte Powerpoint-Vortrag via Email versprochen.

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Datenspuren – Datensicherheit im Internet

Viele Menschen sind besorgt, dass ihre Datenspuren, die sie bei der Nutzung des Internets hinterlassen, missbraucht werden. Und das nicht erst seit dem Bekanntwerden des Datenskandals um Facebook und Cambridge Analytica. Die GRÜNEN Seeheim-Jugenheim laden deshalb zu der Veranstaltung „Datenspuren – Datensicherheit im Internet“ am 23.05.2018 um 19.30 Uhr ins Haus Hufnagel, Seeheim, Bergstraße 20 alle Interessierten ein.

Der Referent Christoph Weinandt erläutert in seinem Vortrag die technischen Grundlagen zur Datensicherheit im Internet. Er zeigt, wie man das eigene Verhalten an die derzeitige Situation anpassen und bewusst entscheiden kann, wo man welche Datenspuren hinterlässt. Die Teilnehmenden erfahren, welche technischen Maßnahmen zu treffen sind, um ungewollte Spuren im Internet zu verhindern. Fachliches Hintergrundwissen wird dabei nicht vorausgesetzt.
Tracking, Cloud, E-Mail, Smartphone und viele andere Themen wird der Referent besprechen. Auch der Frage, wer Interesse an den Daten der Internetnutzenden hat, wird er nachgehen. Christoph Weinandt ist als Security Engineer seit mehr als 20 Jahren im Bereich Netzwerk und IT-Sicherheit tätig.

An der Veranstaltung wird auch der Direktkandidat für die GRÜNEN bei der Landtagswahl, Torsten Leveringhaus, teilnehmen. Netzpolitik ist sein Schwerpunktthema. Er wird darstellen, welche Möglichkeiten er auf politischer Ebene sieht, um die Daten der Bürger*innen im Internet zu schützen und die Bürgerrechte zu sichern.

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