Pressemitteilungen

Fahrradklima-Test des ADFC: Wie wohl fühlen sich die Radfahrer in unserer Gemeinde?

Aktualisierung vom 27.10.2012: Umfrage verlängert bis zum 30. November 2012

Die GRÜNEN Seeheim-Jugenheim rufen auf, am derzeit laufenden Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC teilzunehmen, so die Fraktionsvorsitzende Claudia Schlipf-Traup. Mithilfe von 27 Fragen in fünf Kategorien können Radfahrerinnen und Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit ihrer Wohnorte bewerten. Die Umfrage läuft ursprünglich bis zum 31. Oktober und wurde verlängert bis zum 30. November 2012. Sie ist im Internet unter www.fahrradklima-test.de zu finden. Die Ergebnisse sollen im Januar 2013 im Rahmen der Auszeichnung der erfolgreichsten Städte bekannt gegeben werden.

Ein freundliches Fahrradklima ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Menschen zunehmend umweltfreundlich und gesundheitsfördernd Fahrrad fahren anstatt auch kurze Strecken mit dem Auto zu fahren. Mithilfe dieses Fahrradklima-Tests soll herausgefunden werden, wo Änderungen nötig sind, um die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern.

Die Befragung erfolgt anonym. Um die Antworten dem richtigen Gebiet zuordnen zu können, geben die Umfrageteilnehmer lediglich ihre Postleitzahl an. Gefragt wird unter anderem, wie viel die Kommune in jüngster Zeit für den Radverkehr getan hat, wie sicher sich die Radfahrer fühlen, ob es genug Fahrradabstellmöglichkeiten gibt und ob eine ausreichende Wege-Beschilderung besteht. Die Beantwortung dauert maximal 10 Minuten. Neben der Beantwortung der Fragen gibt es die Möglichkeit, einen zusätzlichen Kommentar zur Situation des Radverkehrs vor Ort abzugeben.

Wichtig ist, dass sich ausreichend viele beteiligen, damit die Antworten in die Wertung eingehen, so Fraktionsmitglied Walter Sydow. Für Seeheim-Jugenheim müssen wenigstens 50 Antworten vorliegen. Also bitte teilnehmen.

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Bauaushub für Artenschutz und biologische Vielfalt nutzen

GRÜNE setzen sich für Erweiterung der Dünenflächen ein

In den letzten Jahren wurden Dünenflächen im westlichen Gemeindegebiet von Seeheim-Jugenheim u.a. im Rahmen des Projektes „Ried und Sand“ erweitert und qualitativ aufgewertet. Nach Angaben von Fachleuten übertrifft die Artenvielfalt, die sich darauf entwickelt, alle Erwartungen.

Ausgesprochen seltene Arten siedeln sich an und verbreiten sich. Bei der Familienexkursion der GRÜNEN zur Seeheimer Düne im Juli konnten sich die rund 70 Besucher davon überzeugen. Unter der sachkundigen Führung von Dr. Michael Stroh, Dipl. Biologe bei der Unteren Naturschutzbehörde konnten z.B. die Sandradmelde, die Sandsilberscharte, die Steppenwolfsmilch oder der Sandthymian bestaunt werden.

Auch die Erläuterungen von Rainer Stürz, der das Gelände durch Beweidung mit Schafen und Eseln pflegt, unterstrichen den Erfolg des Projektes.

Inspiriert von dieser Exkursion möchten die GRÜNEN, dass alle Möglichkeiten zur Erweiterung und Aufwertung dieser Biotope genutzt werden. „Die in der Gemeinde anzutreffenden kalkhaltigen Flugsande stellen eine geologische Seltenheit dar. In der Folge können sich darauf auch seltene Pflanzen- und Tierarten entwickeln und die Gemeinde trägt so eine besondere Verantwortung im Hinblick auf den Artenschutz und die biologische Vielfalt“, erläutert Christa Bauer, Dipl. Biologin und Mitglied der Fraktion Bündnis90/Die Grünen.

Möglicherweise ist auch der Aushub des Geländes der Firma Fries, das demnächst bebaut wird, zur Erweiterung und Verbesserung der Dünenflächen geeignet. Mit einer Bodenuntersuchung kann dies einfach geklärt werden.

Eine weitere Gelegenheit bietet sich mit der geplanten Verlegung einer neuen Gasleitung. Dabei können die sich momentan in unteren Schichten befindlichen nährstoffarmen Sande nach Abschluss der Bauarbeiten als Oberflächensande aufgebracht werden.

Die Grünen haben deshalb in der Gemeindevertretung beantragt, dass der Gemeindevorstand mit den Beteiligten in beiden Fällen Verhandlungen führen solle, diese für eine Kooperation zur Dünenaufwertung zu gewinnen. Mit geringem Aufwand kann die Gemeinde dadurch einen bedeutenden Beitrag zum Artenschutz leisten, sind die GRÜNEN überzeugt.

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Die Grünen laden am 1. September zum Besuch der Gedenkstätte KZ Osthofen ein

Führung mit anschließender Einkehr in Straußwirtschaft

Am Samstag dem 1. September besuchen Bündnis 90/Die Grünen Seeheim-Jugenheim die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Osthofen bei Worms. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Um 12 Uhr beginnt die kostenlose Führung in der Gedenkstätte. Treffpunkt zur gemeinsamen Fahrradtour dorthin ist um 9.30 Uhr an der Buswendeschleife (Gashäuschen) am Schuldorf. Die Fahrradtour führt über die Rheinfähre bei Gernsheim nach Osthofen. Die Streckenlänge beträgt circa 27 km. Bei Regen, oder alternativ, gibt es um 11 Uhr am Schuldorfparkplatz einen Treffpunkt zur gemeinsamen Fahrt mit dem Auto. Nach der eineinhalb- bis zweistündigen Führung durch die Gedenkstätte können sich die Teilnehmer in einer Straußwirtschaft für die Rückfahrt stärken. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit Joachim Dietermann statt. Er lebt seit einigen Jahren in Jugenheim und war als damaliger Gemeindepfarrer in Osthofen einer der Initiatoren für die Einrichtung der Gedenkstätte.

Das Konzentrationslager Osthofen wurde am 6. März 1933 eröffnet, nur einen Tag nach dem Sieg der Nationalsozialisten bei der Reichstagswahl. Zur damaligen Zeit gehörte Osthofen zum Volksstaat Hessen und nicht wie heute zu Rheinland-Pfalz.

Das Konzentrationslager hat für Seeheim-Jugenheim und die Bergstraße eine besondere Bedeutung. Viele der dort Inhaftierten kamen aus dem Gebiet der Bergstraße, auch aus Seeheim und Jugenheim. Eines der Opfer war Odin Greiner, Sohn des Jugenheimer Künstlers, Predigers und Kommunisten Daniel Greiner. Andere Inhaftierte aus unserem heutigen Gemeindegebiet waren Adam Hechler, Philip Johann Eisinger, Heinrich Schaaf III und Heinrich Mütz. Über deren Geschichte wird in der Dokumentation „Opfer des Nationalsozialismus aus Seeheim-Jugenheim“, die von der Gemeinde im Frühjahr 2012 herausgegeben wurde, berichtet. Das Lager, das im Zuge der Zentralisierung der Konzentrationslager bereits im Juli 1934 aufgelöst wurde, wurde von der NSDAP für die politisch Andersdenkenden, wie z.B. Sozialisten, Kommunisten oder Zentrumskatholiken geschaffen. Der Zweck war ihre Einschüchterung, man wollte sie mundtot machen. Die Gefangenen wurden misshandelt und gedemütigt, sie mussten unter schlechten hygienischen Verhältnissen leben.

Der Roman »Das siebte Kreuz« von Anna Seghers nimmt seinen Beginn im KZ Osthofen.

Weitere Informationen findet man unter anderem in
www.projektosthofen-gedenkstaette.de
www.ns-dokuzentrum-rlp.de
www.hans-dieter-arntz.de/gedenkstaette_kz_osthofen.html (Das siebte Kreuz)

Um die Planungen zu erleichtern, bitten die GRÜNEN um Voranmeldung unter Tel. 06257/868210 oder dorothea-ehm|at|gmx.de.

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Die Grünen freuen sich auf Start des „Stadtradelns“

Am 27. August geht es los. Die Aktion „Stadtradeln“ wird zum ersten Mal in Seeheim-Jugenheim durchgeführt. An dieser vom Klima-Bündnis organisierten Kampagne können sich Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland beteiligen. Den Anstoß in Seeheim-Jugenheim hat die Fraktion Bündnis90/Die Grünen mit einem Antrag in der Gemeindevertretung gegeben.
Innerhalb von 21 zusammenhängenden Tagen sollen möglichst viele Fahrradkilometer – beruflich sowie privat – gesammelt werden. Schulklassen, Vereine, Organisationen, Unternehmen, BürgerInnen usw. sind ebenfalls eingeladen, eigene Teams zu bilden und mit zu radeln.
„Als wir von der Kampagne Kenntnis erlangten war uns sofort klar, dass wir in Seeheim-Jugenheim auch daran teilnehmen sollten“, so Wolfgang Sonntag von den Grünen und Vorsitzender des Umweltausschusses. „Der Verzicht auf das Auto und der Umstieg auf das umweltfreundliche Fahrrad ist uns ja ein sehr wichtiges Anliegen. Wir hoffen nun, dass viele MitgliederInnen der Gemeindevertretung sowie BürgerInnen drei Wochen lang kräftig in die Pedale treten und dabei möglichst viele Fahrradkilometer für Seeheim-Jugenheim sammeln.“

Koordiniert wird die Aktion von Marc Xavier (ADFC, Lokale Agenda 21), Torsten Schulz (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Jörg Hoffmann (Umweltbeauftragter der Gemeinde Seeheim-Jugenheim).

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GRÜNE wollen Bebauungsplan „Nördlich Notisweg“ vorläufig nicht weiter verfolgen

Die GRÜNEN Seeheim-Jugenheim wollen das Verfahren zum Bebauungsplan „Nördlich Notisweg“ vorläufig nicht weiter verfolgen. Hintergrund ist, dass die Gemeinde nach bisher vorliegenden Informationen zu einer Ausgleichszahlung von 100 000 Euro an Privat verpflichtet ist, wenn der Bebauungsplan Rechtsgültigkeit erlangt. Die Verpflichtung beruht auf einen bis zum Jahr 2020 laufenden Grundstückstauschvertrag.

„Nach Ansicht der GRÜNEN wäre es unverantwortlich, wie geplant am 23.08.2012 in der Gemeindevertretung den Bebauungsplan zu verabschieden“, begründet Claudia Schlipf-Traup, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, die Initiative, „wir haben bisher völlig unzureichende Informationen zur Begründung dieser Zahlungsverpflichtung. Der Bürgermeister hat bis heute keine Antwort auf eine Reihe von Fragen gegeben, die wir ihm am 01.Juli zu der Angelegenheit gestellt haben.“

Aufmerksam wurden die GRÜNEN auf den Vertrag, als sie im Rahmen der Haushaltsberatungen wissen wollten, warum 100 000 Euro für Grundstückszukäufe im Haushaltsplan 2012 veranschlagt sind. Da die Informationen des Gemeindevorstandes dazu schon damals unbefriedigend waren, wurde dieser am 15.03.2012 von der Gemeindevertretung beauftragt, die Angelegenheit einer juristischen Prüfung zu unterziehen. Auch diese Ergebnisse liegen bis heute nicht vor.

Die GRÜNEN haben nun den Antrag gestellt, das Bebauungsplanverfahren „Nördlich Notisweg“ einzustellen, bis das Ergebnis der juristischen Prüfung der Gemeindevertretung zur Kenntnis gegeben wird sowie genaue Angaben zu den anfallenden Kosten vorliegen und Einsicht in die zugrunde liegenden Verträge gewährt wird. „Unverständlich ist, dass der Bürgermeister zu der Angelegenheit seit Monaten schweigt und nicht nach Lösungen sucht, diese 100 000 Euro, die aus Steuergeldern aufgebracht werden müssen, einzusparen“, schreiben die GRÜNEN empört in ihrer Pressemitteilung.

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Fotovoltaik im Bereich der Regenrückhaltebecken prüfen

Um die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien möglichst dezentral auszubauen und somit die Energiewende umzusetzen, sind auch die Kommunen aufgefordert, ihre Potenziale zur Energiegewinnung vor Ort auszuschöpfen. „Wir möchten deshalb, dass die Gemeinde prüft, ob im Bereich der Regenrückhaltebecken westlich von Malchen und südlich von Jugenheim Fotovoltaikanlagen installiert werden können“, erklärt Claudia Schlipf-Traup, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der Gemeindevertretung Seeheim-Jugenheim. Die Prüfung soll die technischen, wirtschaftlichen und naturschutzrechtlichen Aspekte erfassen. Die GRÜNEN wollen, dass die Bevölkerung so weit wie möglich in den Prozess eingebunden wird, deshalb soll eine  Bürgerbeteiligung sowohl im Planungsprozess als auch im Hinblick auf eine finanzielle Beteiligung geprüft werden.

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Gerhard Etzold-Jordan, ein unermüdlicher Streiter für soziale Gerechtigkeit, zieht sich aus dem Gemeindevorstand zurück

Gerhard Etzold-Jordan war seit 1989 für die GRÜNEN als ehrenamtlicher Beigeordneter im Gemeindevorstand von Seeheim-Jugenheim aktiv, eine Unterbrechung gab es lediglich von 1997 bis 2001. Zum 30. April 2012 hat der 66-jährige, selbst von den Folgen einer Kinderlähmung betroffen, nach 23 Jahren aus gesundheitlichen Gründen dieses Mandat niedergelegt. „Er war ein unermüdlicher Streiter für soziale Gerechtigkeit und ganz besonders für die Gleichbehandlung von Behinderten und Nichtbehinderten. Wir GRÜNEN sind Gerhard Etzold-Jordan für sein langjähriges und außerordentlich kompetentes Engagement unglaublich dankbar“, stellt Claudia Schlipf-Traup, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN fest. Sein Wirken erstreckt sich weit über die Arbeit im Gemeindevorstand hinaus. So war er von 1987 bis 1999 Vorstandsmitglied im Landesverband Hessen des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, von 1993 bis 2000 ehrenamtlicher Schöffe beim Landgericht Darmstadt und seit 1996 arbeitet er im Ortsgericht Seeheim-Jugenheim mit. Von 2001 bis 2008 war er ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Gemeinde, fungierte so als Ansprechpartner für die Belange von Behinderten und hat regelmäßig Berichte an die Verantwortlichen der Gemeinde zur Situation von Behinderten verfasst. Dabei hat er ausführlich die öffentlichen Räume im Hinblick auf die bauliche Barrierefreiheit untersucht und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung sowie zur Verbesserung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Behinderten in der Gemeinde gegeben. Die GRÜNEN bedauern, dass seit seinem Rücktritt 2008 das Amt eines oder einer Behindertenbeauftragten unbesetzt ist. Im Präventionsrat der Gemeinde hat er sich als Initiator und Organisator der Nachtwanderer engagiert. Von 1986 bis 2006 war er außerdem Vorsitzender der Tauschbörse „Salz und Pfeffer“. Seit 2006 ist er Vorsitzender des Fördervereins Diakoniestation Nördliche Bergstraße e.V. und in dieser Funktion maßgeblich am Aufbau und Betrieb der Wohngemeinschaft „Altes Forstamt“ für demente ältere Menschen beteiligt. Diesem Projekt gilt auch weiterhin seine ganze Schaffenskraft. Nicht zuletzt dank seines Engagements hat dieses Vorreiter-Projekt im Hinblick auf den demografischen Wandel viele Auszeichnungen erhalten. „Die Barrierefreiheit muss sich in erster Linie in den Köpfen der Menschen vollziehen“, so lautet ein oft zitierter Satz von Gerhard Etzold-Jordan. Die GRÜNEN danken ihm und seiner ihn unentwegt unterstützenden Frau Barbara Jordan, ganz herzlich für das langjährige Engagement und die wichtigen Impulse in der Gemeinde und darüber hinaus.

Als Nachfolger im Gemeindevorstand als ehrenamtlichen Beigeordneten haben die GRÜNEN den 52-jährigen selbständigen Versicherungskaufmann Matthias Karl nominiert. Er lebt seit 1998 mit seiner Familie in Seeheim.

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Haushalt 2009 – Pressemitteilung

GRÜNE konnten wichtige Änderungen im Haushalt 2009 durchsetzen
Keine Planungsmittel mehr für „In der Tränk“ – Zustimmung zum Haushalt


„Der Haushalt 2009 ist kein Anlass zur Freude. Es fällt schwer mit einem Defizit von rund 1,8Millionen Euro im Ergebnishaushalt und von rund 2,4 Millionen Euro im Finanzhaushalt optimistisch in die Zukunft zu schauen. Die Rücklagen und die Ausgabenreste aus dem Jahr 2008 können das Defizit nicht ausgleichen“, erklärt die Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Seeheim-Jugenheim Claudia Schlipf-Traup.  Wir haben dem Haushalt dennoch zugestimmt, da er keine weiteren Mittel zur Planung des Baugebietes „In der Tränk“ und damit keine Kostenansätze für eine gravierende Fehlentwicklung in der Gemeinde Seeheim-Jugenheim mehr enthält. Außerdem konnten wir in der Haushaltsberatung wichtige Veränderungen gegenüber dem Entwurf des Bürgermeisters bewirken, schreiben die GRÜNEN in ihrer Pressemitteilung. So wurden 120 000 Euro für einen Parkplatz hinter dem Neuen Rathaus vorläufig gestrichen. Der Parkplatz wäre mit einer Öffnung des Schulpädches für den Durchgangsverkehr verbunden gewesen, was die GRÜNEN seit langem strikt ablehnen. Außerdem ist der bestehende Parkplatz ausreichend und in einigen Jahren soll das Areal um die Kulturhalle neu beplant und gestaltet werden. Die Finanzlage lässt keinerlei unnötige, neue Baustellen zu. Eine weitere wichtige Veränderung ist die Planung in 2012 eine weitere Haltestelle auf Niederflurniveau umzubauen. Dies bedeutet eine Qualitätsverbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs vor allem für Familien mit Kinderwagen und ältere oder behinderte Menschen. Für die GRÜNEN ist das nicht zuletzt angesichts des demografischen Wandels eine wichtige Zukunftsaufgabe.

Im Haushalt vermissen die GRÜNEN Investitionen zur Energieeinsparung in gemeindlichen Liegenschaften, Maßnahmen mit denen die Gemeinde in Zukunft Geld sparen kann und zum Klimaschutz beitragen kann. Im Rahmen der Konjunkturprogramme von Bund und Land sollen die Gebäudehüllen der Kindertagesstätte Windrad, der evangelischen Kindertagesstätte Jugenheim und der Kindertagestätte im Schuldorf, Sandstr. 98, energetisch saniert werden. „Mehr ist für die Gemeinde personell im Bauamt nicht leistbar ist“, stellt Claudia Schlipf-Traup fest. „Wir geben uns deshalb mit den investiven Planungen im Haushalt zur Energieeinsparung momentan zufrieden. Die GRÜNEN fordern jedoch für die Zukunft im Bereich Energieeinsparung intensivere Anstrengungen und werden dies auch kritisch hinterfragen.“

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