Mitgliederversammlung am 10.4.2019

Liebe Mitglieder und Freund*innen von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Seeheim-Jugenheim,

hiermit laden wir Dich/Sie herzlich ein zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Ortsverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Seeheim-Jugenheim am 10. April 2019 um 19.30 Uhr im Haus Hufnagel Seeheim, Bergstraße 20.

Tagesordnung:

  • TOP 1: Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung
  • TOP 2: Bericht des Vorstands
  • TOP 3: Kassenbericht
  • TOP 4: Bericht Kassenprüfer
  • TOP 5: Aussprache über TOPs 2 – 4 und Beschluss über die Entlastung des Vorstands
  • TOP 6: Wahl eines kassenführenden Vorstandsmitglieds
  • TOP 7: Wahl eines*r Kassenprüfers*in
  • TOP 8: Bericht aus dem Landtag von Torsten Leveringhaus (MdL)
  • TOP 9: Sonstiges

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wird Frau Kreisbeigeordnete Dr. Margarete Sauer den Ehrenbrief des Landes an Dr. Walter Sydow für seine ehrenamtlichen Verdienste verleihen.

Auch zu dieser Verleihung mit anschließenden Sektempfang laden wir herzlich ein.

Zur besseren Planung bitten wir um eine Rückmeldung an kontakt@gruene-sj.de , wer teilnimmt.

Grüne Grüße

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GRÜNE laden zum Treffen ein: 23.1.2019 20:00

Der Ortsverband der GRÜNEN Seeheim-Jugenheim lädt alle Interessierten zu einem Treffen
am Mittwoch, 23.01.2019 um 20 Uhr in die Begegnungsstätte, Lindenstr. 10 (Eingang über Treppen nördlich vom Parkplatz) in Jugenheim ein.
Wir wollen uns mit der Planung von Veranstaltungen im Jahr 2019, Tempo 30 in Ortsdurchfahrten und dem Radverkehrskonzept des Landkreises beschäftigen. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung.

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Torsten Leveringhaus wird Mitglied im neuen Hessischen Landtag

Der Ortsverband der GRÜNEN Seeheim-Jugenheim gratuliert Torsten herzlich zur Wahl in den neuen hessischen Landtag und wünscht ihm viel Erfolg und Freude bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe.
Torsten hat über den Listenplatz 8 das Landtagsmandat erreicht.
In Seeheim-Jugenheim haben ihm als Direktkandidat 27 % der Wählerinnen und Wähler ihre Stimme gegeben.
Mit der Zweitstimme haben 26,3% der Wählerinnen und Wähler GRÜN gewählt.
Wir danken Ihnen allen für das Vertrauen!

Demokratie lebt vom Mitmachen!
Wenn Sie aktiv die Arbeit der GRÜNEN in Seeheim-Jugenheim unterstützen möchten oder Fragen, Anregungen, Kritik … haben, schreiben Sie uns: kontakt@gruene-seeheim-jugenheim.de

Torsten Leveringhaus

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Forstwissenschaftler warnt: Der Wald in Seeheim-Jugenheim ist in Gefahr

Der Wald der Gemeinde Seeheim-Jugenheim befindet sich in keinem guten Zustand. Daran ist nicht nur der viel zu trockene und heiße Sommer schuld. Eine grundlegende Änderung der Bewirtschaftung der Wälder in der Gemeinde ist dringend nötig. Das fordert der Forstwissenschaftler Martin Bertram am 10. Oktober in seinem Vortrag auf der Veranstaltung „Lebensraum Wald – Schutz durch ökologische Forstwirtschaft“ im Haus Hufnagel in Seeheim. Eingeladen hatte der Ortsverband Seeheim-Jugenheim von Bündnis 90/DIE GRÜNEN gemeinsam mit Torsten Leveringhaus, dem Landtagskandidat für den Wahlkreis 51. Das große Interesse an der Veranstaltung und die rege geführte Diskussion zeigten, dass den Seeheim-Jugenheimer Bürger*innen ihr Wald am Herzen liegt.

Für die emotionale Einstimmung sorgte die im Ortsteil Steigerts lebende Fotografin Yvonne Albe mit eindrucksvollen Bildern aus dem Seeheim-Jugenheimer Forst, der rund 50 Prozent der Gemeindefläche ausmacht. Nach zahlreichen Fotos, in denen sie die Schönheit der Wälder rund um Seeheim-Jugenheim eingefangen hatte, lenkte sie den Blick auf unschöne Aspekte, wie Kahlschlag und breite Spuren von schweren Forstmaschinen. „Zu dicht angelegte und häufig sich kreuzende Rückegassen sowie aufgerissene Waldränder in Steigerts, besonders aber in den Kiefernforsten der Ebene, kritisiert der Ökoforstspezialist Martin Bertram als „Waldverwüstung“. Die schweren Forstmaschinen führen zu einer Bodenverdichtung, die das Bodenleben und damit auch die Bäume schwer schädigt. Das viel zu enge Netz der Waldarbeitswege, über die geschlagene Bäume aus dem Wald transportiert werden, sieht er auch in eklatantem Widerspruch zu den Bestimmungen des FSC, nach denen der Seeheim-Jugenheimer Wald seit einiger Zeit zertifiziert ist.

Die geringe Baumartenvielfalt in den Wäldern am Odenwälder Hang ist für Bertram ein weiterer Schwachpunkt des Seeheim-Jugenheimer Waldes. Fatal, insbesondere angesichts der zunehmenden Herausforderungen durch zu trockene und zu warme Sommer, wie zum Beispiel in diesem Jahr. „Vom Urwald lernen“, lautet Bertrams Credo. Aber auch: „Wir müssen den Wald nutzen“ – wenn kein Holz aus tropischen oder sibirischen Wäldern importieren werden soll – und nicht zuletzt habe der Wald auch einen Nutzen für die Naherholung der Seeheim-Jugenheimer Bürger*innen. Den Mittelweg zwischen Urwald und Raubbau sieht er in der ökologischen Waldbewirtschaftung, die nach seiner Überzeugung auch ökonomisch die sinnvollste ist.

Kennzeichen einer ökologischen Bewirtschaftung seien beispielsweise Familienstrukturen im Wald. Hier haben alte Bäume genügend Platz für ihre Kronen. Die nächste Generation kann sich eine Etage darunter entfalten und der Nachwuchs am Boden darf nicht dem Verbiss durch Rehe überlassen werden. Dazu muss der Wildbestand durch effektive Jagd niedrig gehalten werden. Das vielfältige Leben im Waldboden muss vor unnötigen forstwirtschaftlichen Eingriffen geschützt und die vorhandene Naturverjüngung respektiert werden. Die Bewirtschaftung des Waldes muss ökologischer werden, damit sich die Bürger*innen auch weiterhin am Seeheim-Jugenheimer Wald erfreuen können, lautet das Fazit.

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Faires Frühstück am 20. Oktober 2018

Faires Frühstück – die Schöpfung bewahren und weltweit Gerechtigkeit stärken

Die Eine-Welt-Gruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen und das evangelische Dekanat Bergstraße laden für Samstag, den 20. Oktober 2018 um 10 Uhr zu einem Fairen Frühstück ins Pfarrer-Reith-Haus am Weedring 47 in Seeheim-Jugenheim ein.

Regional und International Hand in Hand, so lautet die Grundidee des fairen Handels.

Erleben Sie heimische Produkte aus regionaler Produktion und fair gehandelte Köstlichkeiten aus aller Welt bei einem leckeren Frühstück in gemütlicher Atmosphäre. Neben dem Frühstücks-Buffet gibt es Informationen von Dekanats-Referentin Sabine Allmenröder zum ökofairen Einkauf, eine Schokoladen-Expedition und lustig-nachdenkliche Kurzfilme zu gerechtem Handel und fairen Produktionsbedingungen weltweit.

Der Eine-Welt-Stand der evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen präsentiert sein Angebot und informiert über seine Arbeit.
Die Veranstaltung wird unterstützt von der Stadtverwaltung Seeheim-Jugenheim im Rahmen der Aktivitäten als Fairtrade Gemeinde.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, erleichtert uns aber die Planung: Elke Schulze, mail: elkschu|at|arcor.de oder Tel.: 06257-82998. Zur Deckung der Kosten wird um eine Spende gebeten.

Diese Pressemitteilung der evangelischen Kirche Seeheim-Malchen veröffentlichen wir hier auch, da es unser Antrag war, dass Seeheim-Jugenheim Fairtrade-Gemeinde wurde. Leider gibt es zu wenig Aktive Menschen in der Steuerungsgruppe – wir hoffen, dass das Frühstück dies ändert.

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„Lebensraum Wald – Schutz durch ökologische Forstwirtschaft“

Am Mittwoch, 10. Oktober 2018 findet im Haus Hufnagel, Bergstraße 20 in Seeheim-Jugenheim um 20:00 Uhr ein Vortrag zum Thema „Lebensraum Wald – Schutz durch ökologische Forstwirtschaft“ statt. Der Ortsverband Seeheim-Jugenheim von Bündnis90/DIE GRÜNEN lädt dazu herzlich ein, denn es geht auch bei uns um die Zukunft des Waldes.






Seit Jahrtausenden hat der Wald den Menschen beherbergt, versorgt und geprägt. Das erklärt vielleicht die Faszination, die der Wald auf uns ausübt und die Gefühle, die wir mit ihm verbinden. Die Natur- und Landschaftsfotografin Yvonne Albe vermittelt mit ihren Fotos etwas von der Faszination unseres heimatlichen Waldes mit seiner Tier- und Pflanzenwelt.

Noch immer versorgt uns der Wald mit frischer Luft, Trinkwasser und Ruhe und dient uns als Ort der Erholung, als Sportplatz, als Holz-, Fleisch- und Pilzlieferant.

Seit langer Zeit prägen auch wir Menschen den Wald – und das so sehr, dass örtlich seine Existenz bedroht ist.

Der Forstwissenschaftler Martin Bertram ist Experte für naturnahe Waldwirtschaft. Er zeigt Beispiele auf, wie der Mensch vom Urwald lernen kann, die natürliche Dynamik so zu begleiten, dass das Ökosystem seine Urkraft behält, damit er trotz Bedrohungen durch unangepasste Forstwirtschaft, Veränderungen der Tierwelt, Klimaveränderungen und Wasserentzug überleben kann.

Die Thematik ist für Seeheim-Jugenheim besonders aktuell. Denn mit einem Beschluss der Gemeindevertretung vom Februar 2018 wurde der Gemeindevorstand aufgefordert, bis Ende des Jahres ökologische Alternativen zur derzeitigen Bewirtschaftung des Gemeindewaldes zu entwickeln. Der Vortrag zeigt mögliche Ansätze auf, die mit dem Landtagskandidat der GRÜNEN, Torsten Leveringhaus, diskutiert werden können. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

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Neubau der Sport- und Kulturhalle Seeheim ist zu teuer und riskant

In der Diskussion um Neubau oder Sanierung der Sport- und Kulturhalle warnt die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Seeheim-Jugenheim vor unverantwortlichen finanziellen Risiken für die Gemeinde. Die von der Gemeindevertretung am 22.2.2018 favorisierte Variante „Neubau Mittellösung light“ sei mit langfristig hohen Belastungen für den Gemeindehaushalt verbunden und gefährde die Finanzierung anderer wichtiger Aufgaben, wie zum Beispiel die dringend notwendige Sanierungen von Straßen und Gebäuden.





Für die ins Auge gefasste Neubaulösung der Sport- und Kulturhalle werden im aktuellen Finanzierungskonzept vom Bürgermeister zurzeit 9,4 Millionen Euro veranschlagt, von denen 5,7 Millionen Euro über Kredite finanziert werden müssten. Nach Beratung dieses neuen Finanzierungskonzeptes fordert die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN wegen der untragbar hohen Kosten für die Neubaulösung die Beschränkung auf die grundhafte Sanierung der Halle. Diese grundhafte Sanierung würde mit 5,4 Millionen Euro nur etwas mehr als die Hälfte kosten. Bei vergleichbarem Finanzierungsplan bestehe dabei ein Kreditbedarf von 1,7 Millionen Euro – lediglich ein Drittel der Neubauvariante. Während bekanntermaßen bei Neubauten häufig mit unvorhergesehenen Kostensteigerungen zu rechnen ist, können bei der von Bündnis 90/DIE GRÜNEN verlangten Sanierungslösung zusätzliche Fördermittel beantragt werden, die für Sanierungen aber nicht für Neubauten vorgesehen sind.



In der Begründung für ihren Änderungsantrag verweisen die GRÜNEN auch auf den schon jetzt „zum Teil unzumutbaren und substanzverzehrenden Stau in der Unterhaltung der Infrastruktur in der Gemeinde“. Dafür werden laut Schätzungen der Verwaltung mehrere Millionen Euro veranschlagt. Allein die Straßen- und Gebäudeunterhaltung koste jährlich 1,2 Millionen Euro. Weitere 2,8 Millionen Euro erforderten anstehende Sanierungen für Haus Hufnagel, historische Rathäuser, Feuerwehr und Betriebshof. Die notwendige Entschlammung des Waldweihers schlage mit einer weiteren Million Euro zu Buche. Schließlich dürften auch die Bürgerhäuser der anderen Ortsteile nicht außer Acht gelassen werden. Die Sanierungskosten dafür werden auf bis zu 4 Millionen Euro geschätzt. „Hohe Kosten und Schulden für einen Neubau der Sport-und Kulturhalle werden diesen wichtigen Vorhaben die notwendige Finanzierung entziehen und die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde unverantwortlich überfordern“, heißt es im Antrag der GRÜNEN. Es gilt, sparsam zu sein, sich darauf zu beschränken, die Sport- und Kulturhalle grundhaft zu sanieren und auf diese Weise so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen. Denn darauf kommt es den Bürgerinnen und Bürgern und den Vereinen an.

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