GRÜNE Seeheim-Jugenheim beteiligen sich an Demonstration gegen staatliche Überwachung

Um dem Protest gegen die immer stärker werdende Internet-Überwachung Ausdruck zu verleihen, veranstaltete das partei- und verbandsübergreifende “Aktionsbündnis gegen Überwachung und PRISM” am Samstag, dem 27. Juli 2013, in Frankfurt eine Demonstration gegen staatliche Überwachung, Überwachungsprogramme und für Bürgerrechte. Im Rahmen der bundesweiten Proteste gegen Überwachungsprogramme wie TEMPORA und PRISM wollten auch die Menschen in Hessen ihre Empörung zum Ausdruck bringen. Prominenteste Teilnehmer waren in Frankfurt der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) und unser Landesvorsitzender Tarek al-Wazir, der sich kurz Zeit nahm um mit unseren beiden Ortsvorstandsmitgliedern Sandra Leveringhaus und Torsten Schulz, die beide an der Demonstration teilnahmen, zu posieren. Bei der Teilnahme an der Demonstration wollen wir es aber nicht belassen. Unser Ortsverband wird am 11. September eine Informationsveranstaltung zum Thema Überwachung und die Rolle der Geheimdienste veranstalten. Nähere Informationen dazu werden wir in den nächsten Wochen auf unserer Homepage und der Presse veröffentlichen.

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Unser Kandidat für den Landtag: Christian Grunwald

Am 22. September wird gewählt, bei uns in Hessen sogar doppelt. Unser Landtagskandidat für den Wahlkreis 51 (Darmstadt-Dieburg I) ist Christian Grunwald, 37-jähriger Diplom Sozialpädagoge aus Griesheim. Wenn Sie mehr über Christian erfahren wollen, schauen Sie doch einmal auf seiner Homepage, www.christian-grunwald.info, vorbei. In Seeheim-Jugenheim können Sie Christian am 28. August im Rahmen unserer Veranstaltung Energiewende im Bereich Bauen oder am 11. September bei der Veranstaltung #PRISM-Break – Geheimdienste und Totalüberwachung persönlich kennenlernen. Christian Grunwald

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GRÜNE in Seeheim-Jugenheim fordern Transparenz bei Altkleidersammlungen in der Kommune

Eine Million Tonnen Textilien rangieren die Deutschen jedes Jahr aus. FairWertung, der Dachverband gemeinnütziger Kleidersammler, schätzt, dass 750 000 Tonnen allein in Kleidersammlungen landen. Altkleiderverwertung ist ein profitables Geschäft geworden, denn auf dem Markt lassen sich hohe Gewinne erzielen. Die Nachfrage nach Secondhand-Kleidung ist stark gestiegen, sie kommt vor allem aus Afrika und Osteuropa. Während für eine Tonne gebrauchter Textilien vor sieben Jahren 120 Euro bezahlt wurden, zahlen Weiterverwerter nun bis zu 450 Euro. Unter den Altkleidersammlern gibt es einen zunehmenden Wettbewerb zwischen karitativen Organisationen und rein wirtschaftlich interessierten Unternehmen. Immer häufiger versuchen illegale Sammler, den Hilfsorganisationen das Geschäft streitig zu machen. Um in diesem weitgehend undurchsichtigen Altkleidermarkt mehr Transparenz für die Gemeinde zu erlangen, hat die Fraktion der GRÜNEN Seeheim-Jugenheim eine Anfrage zu diesem Thema an den Gemeindevorstand gerichtet. Die GRÜNEN wollen zum einen eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Container und zum anderen Auskunft über die Kriterien, die bei der Vergabe der Stellplätze für die Container zu Grunde gelegt werden. Von Interesse ist für die GRÜNEN auch, von welchen Organisationen die momentan aufgestellten Container betrieben werden, welche Vertriebswege die Altkleider nehmen und was mit den durch die Verwertung der Alttextilien erzielten Einnahmen wirklich geschieht. Für die GRÜNEN ist hierbei oberstes Ziel, dass die Altkleidersammlung in Seeheim-Jugenheim durch die Kommune kontrolliert und durch eindeutige Verträge geregelt wird. Es sollen nur Sammler zugelassen werden, die über den Verbleib der Altkleider Auskunft geben sowie entwicklungspolitische und soziale Ziele verfolgen.

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Spitzenkandidatin der GRÜNEN Hessen in Griesheim

Einladung zum „Eis für Alle“ auf den Marktplatz
Am Samstag, den 29. Juni von 14-17 Uhr kommt die hessische Spitzenkandidatin der GRÜNEN, Angela Dorn (MdL) nach Griesheim. Gemeinsam mit Christian Grunwald, dem Griesheimer Direktkandidaten für den Landtag, lädt sie mit der Aktion „Eis für Alle – Probier´s mal mit GRÜN!“ zu einem persönlichen Kennen lernen und politischen Gespräch auf den Marktplatz ein. Mit einem Eisfahrrad verteilen die Beiden die grünen Eissorten Waldmeister, Pistazien und Pfefferminz, kostenlos und unverbindlich und solange der Vorrat reicht. Für Stimmung auf den Markplatz sorgt die Trommelgruppe „Kulturwerk Samba Bateria“ mit brasilianischen Rhythmen vom groovigen Samba-Reggae bis hin zu temporeichen Batucada-Arrangements. Mit einem Infostand und den politischen Konzepten der GRÜNEN stehen Mitglieder des Ortsverbandes für Gespräche zur Verfügung. Die Marburger Landtagsabgeordnete Angela Dorn bildet gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Tarek Al Wazir das Spitzenduo der hessischen GRÜNEN. Angela Dorn ist Psychologin, 31 Jahre alt, hat zwei Töchter und zog 2009 als jüngste Abgeordnete in den Landtag ein. Sie ist die Sprecherin für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Grünen Landtagsfraktion im Ausschuss für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landtags und Mitglied des Ältestenrates. Angela Dorn ist Mitverfasserin des jüngsten Umweltschutzkonzepts von Bündnis 90/Die Grünen in Hessen und hat zur Gestaltung der Energiewende einen Sieben-Punkte-Plan vorgebracht, den Dorn mit den Worten „von Energiewende verstehen wir mehr“ fachpolitisch vertritt.

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Wir freuen uns über ein neues „Mitglied“

Neben dem Informationsblatt „Grünspecht“ und unserem Internetauftritt freuen wir uns, ab sofort eine weitere Möglichkeit zu haben um Sie über uns, unsere Arbeit und Veranstaltungen zu informieren. Seit dem gestrigen Tage gibt es endlich einen Informationskasten im Gemeindegebiet. Sie finden ihn im Grundweg Seeheim, am Zaun der Kindertagesstätte Windrad. P1060457 Die Aufstellung weiterer Schaukästen in den anderen Ortsteilen ist geplant.

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Zum Tode von Dr.-Ing. Thomas Stankowski

 

Dr.-Ing. Thomas Stankowski

* 17.11.1952  † 2.6.2013

Wir trauern um einen guten und hochgeschätzten Freund, wir danken für seine fachkundige und zuverlässige Arbeit im Ortsverband und in der Fraktion. Seit 2006 war er Mitglied im Vorstand des Ortsverbandes und seit 2011 Mitglied der Gemeindevertretung. Seiner Familie gilt unsere tiefe Anteilnahme.

Ortsverband und Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN Seeheim-Jugenheim.

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Grünspecht 2013

Der Grünspecht, das Mitteilungsblattes unseres Ortsverbandes, informiert in dieser Ausgabe zu folgenden Themen:

  • Wo gibt’s Platz zum Bauen? + Affäre Dollacker,
  • Kinderförderung auf Hessisch,
  • Soll Seeheim-Jugenheim „Fairtrade-Gemeinde“ werden?
  • Veranstaltung zur medizinischen Versorgung und Wohnungspolitik.

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GRÜNE laden ein: Zukunft der medizinischen Versorgung

Medizinische Versorgung, Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft, lautet das Thema einer Informations- und Diskussionsveranstaltung der GRÜNEN Seeheim-Jugenheim am 12. Juni 2013 um 19.30 Uhr im Haus Hufnagel, Seeheim. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Viele Patienten erhalten unnötiger Weise künstliche Gelenke – Ärztliche Notdienstzentralen werden geschlossen, so die Schlagzeilen. Doch das gilt nicht für die Kreisklinik in Jugenheim: Die Klinik für Orthopädie und Traumatologie in Jugenheim genießt einen überregional herausragenden Ruf für Endoprothetik. Darüber hinaus hat sie sich der Arbeitsgemeinschaft für nichtoperative Orthopädie in Akutkliniken (ANOA) angeschlossen und ein entsprechendes Diagnostik- und Behandlungskonzept zur stationären Behandlung entwickelt. Orthopädische Erkrankungen werden dabei vorrangig mit konservativen und auch alternativen Methoden behandelt: Physiotherapie, Osteopathie, Akupunktur …. Dr. Christian Conrad, Oberarzt an der Klinik für Orthopädie und Traumatologie in Jugenheim, wird dieses Konzept vorstellen. Die Ärztliche Notdienstzentrale in Jugenheim sichert an Wochenenden und Feiertagen in dringenden Fällen die ärztliche Versorgung vor Ort. Dagegen wurden in Pfungstadt und Ober-Ramstadt die Ärztlichen Notdienstzentralen aus wirtschaftlichen Gründen jüngst geschlossen. Patienten müssen von dort nach Darmstadt fahren und lange Anfahrtswege sowie Wartezeiten in Kauf nehmen. Nicht zuletzt dank dem großen Engagement von Dr. Löschhorn und dank dem von ihm initiierten Förderverein kann die Ärztliche Notdienstzentrale in Jugenheim erhalten bleiben. Ihr Obmann Dr. Norbert Löschhorn erläutert, wie die ärztliche Versorgung dort außerhalb der Öffnungszeiten der Arztpraxen gewährleistet wird und vor welchen Herausforderungen die Notdienstzentrale in Zukunft steht. Kordula Schulz-Asche Sprecherin für Gesundheit der GRÜNEN Fraktion im Hessischen Landtag diskutiert im Anschluss mit den Referenten und dem Publikum über die politischen Herausforderungen zur Sicherung der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung. Moderiert wird der Abend von Christian Grunwald, Direktkandidat der GRÜNEN zur Landtagswahl.

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CDU bekennt Farbe: „Fairer Handel? – Nicht mit uns!“

Der Antrag, die Gemeinde Seeheim-Jugenheim möge versuchen, die Bedingungen zu erfüllen, um eine sogenannte „Fairtrade-Gemeinde“ zu werden, erschien uns GRÜNEN völlig unkritisch, so Fraktionsmitglied Thomas Broll: Ein Bekenntnis zu fairem Handel mit Menschen aus Entwicklungsländern. Der Beschluss, Menschen zu helfen, ihre Existenzgrundlage zu erhalten und auszubauen statt sie systematisch auszubeuten. Ein Zeichen für globale soziale Verantwortung und nicht zuletzt ein sehr anerkanntes und begehrtes Gütesiegel auf dem Briefkopf einer Gemeinde. All das ohne großen Aufwand und unter maßgeblicher Mitwirkung der gesellschaftlichen Gruppen und Organisationen von Seeheim-Jugenheim. Da kann man eigentlich nichts dagegen haben, dachten die Grünen, zumal bereits viele Kommunen beschlossen haben, eine Fairtrade-Gemeinde werden/sein zu wollen, z.B. in der näheren Umgebung Bensheim, Heppenheim und Bickenbach. Es kam anders. Die Vertreter/in der CDU brachten im Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport ihre Ablehnung unseres Antrags mit großer Deutlichkeit vor. So brauche es 4 (vier!) örtliche Einzelhändler und 2 (zwei!) Gastronomen, die bereit seien, Fairtrade-Produkte anzubieten. Solch ein Ansinnen sei den örtlichen Gewerbetreibenden nicht zuzumuten hieß es. Schämen müsse man sich da – so der Bürgermeister wörtlich. Ja, sagen wir, schämen muss man sich, wenn man unserem Einzelhandel und unseren Gastronomen nicht zutraut, dass niemand freiwillig Fairtradeprodukte anbietet. Und die Ausschussmitglieder aus der Sozialdemokratie: Sie wiegen bedächtig das Haupt, erkennen die FairTrade-Kampagne als „eine grundsätzlich gute Sache“ an, aber … sie befürchten eine Arbeitsüberlastung unserer Gemeindeverwaltung. Man solle doch besser erst einmal prüfen. Da viele Kriterien in Seeheim-Jugenheim bereits erfüllt sind, würde allerdings eine Prüfung des Antrages annähernd soviel Arbeit machen wie eine Umsetzung. Müssen wir uns jetzt für solche Meinungen bei der lokalen CDU und SPD schämen? Noch hoffen wir für die weitere Beratung in der Gemeindevertretung auf ein Umdenken von CDU und SPD. Mehr Informationen zum Konzept Fairtrade-Gemeinde findet man in unserer Pressemitteilung vom April 2013 oder ganz ausführlich im Internet unter www.fairtrade-towns.de.

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Friedensforscher Andreas Buro zeigt Wege zur friedlichen Konfliktlösung am Beispiel Mali auf

Kämpfe um Mali und wie weiter? Zu diesem Thema spricht der international renommierte Politikwissenschaftler Professor Dr. Andreas Buro am Freitag, 24. Mai, um 19.30 Uhr in Seeheim im Haus Hufnagel. Bündnis 90/Die GRÜNEN Seeheim-Jugenheim laden alle Interessierten zu diesem Vortrag herzlich ein. Professor Dr. Andreas Buro ist Träger des Aacheners und des Göttinger Friedenspreises und zeigt am Beispiel Mali, wie sich Konflikte im Sinne einer lebenswerten Zukunft friedlich lösen lassen. Er beleuchtet die vielfältigen Ursachen und mögliche Interessen hinter den vordergründigen Zielen und schlägt einen Bogen von der Kolonialisierung Afrikas bis zur Rohstoffsicherung der Industrienationen. Buro zeigt vor allem auch mögliche Konsequenzen für Deutschland und Europa auf. Der Kampfplatz Mali könnte sich über die riesige Sahel-Zone, die Afrika von West bis Ost durchzieht, ausweiten und uns noch lange beschäftigen. Als Ausweg aus diesem sich andeutenden „Rückfall in militärische Beherrschungspolitik“, so der Experte, müsse Europa in einer Zeit der globalen Machtverschiebungen eine Politik entwickeln, die auf Deeskalation von Konflikten setzt, nach politischen Lösungen in Dialogen sucht, damit humanitäre Hilfe verbindet sowie bemüht ist, Vertrauen aufzubauen. Am Mali-Konflikt entscheide sich, ob die EU militärische Dominanz in Afrika anstreben will oder sich um eine zivile friedenspolitische Lösung bemüht.

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