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Wandern zu Bio-Bauernhöfen in unserer Gemeinde

Am Sonntag den 29. März, dem ersten Tag der „Sommerzeit“, laden wir zu einer Frühlingswanderung zu Höfen in der Gemeinde, die biologische Lebensmittel herstellen, ein.
Los geht es um 14:30 Uhr am Parkplatz Tannenberg im Stettbacher Tal (500m östlich des Brandhofes).
Von dort geht es Richtung Ober-Beerbach durch die wilden Löss-Schluchten zum Schafhof Drachenhöhle der Familie Massoth. Bei einem kleinen Imbiss haben wir dort die Möglichkeit, den Hof zu erkunden. Nicht nur die Kinder werden von den zahlreichen Lämmern, die in diesen Wochen geboren werden, begeistert sein.
Auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt besuchen wir Familie Michel auf dem Demeter-Obsthof in Wallhausen. Auch hier haben wir die Möglichkeit, bei leckeren Apfel- und Beerensäften mehr über die Arbeit auf dem Hof zu erfahren.
Gegen 18 Uhr möchten wir wieder an unserem Ausgangspunkt zurück sein.
Wir empfehlen festes Schuhwerk.
Sollte die Witterung extrem schlecht sein, werden wir die Wanderung leider ausfallen lassen müssen. Wir würden dies auf dieser unserer Homepage rechtzeitig bekannt geben.

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Unser Grünspecht ist wieder ausgeflogen

Die Frühjahrsausgabe 2015 des Mitteilungsblattes unseres Ortsverbandes, der „Grünspecht“, ist unterwegs in die Briefkästen der Gemeinde.

Die Themen der Ausgabe umfassen:

  • Asylbewerber*innen in Seeheim-Jugenheim
  • Inklusion
  • Haushalt weiter angespannt
  • Landratswahl 19. April 2015
  • keine Photovoltaik auf den „Schenkenäckern“
  • Fairtrade-Gemeinde
  • Wanderung zu Bio-Bauernhöfen

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CETA, TTIP, TiSA – Gefahr für kommunale Selbstverwaltung?!

Zu diesem wichtigen Thema gibt es eine gemeinsame Veranstaltung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und attac Darmstadt mit Ska Keller, Mitglied im Europäischen Parlament am
Donnerstag, 26.02.2015 um 19.30 Uhr im Justus-Liebig-Haus in Darmstadt, Große Bachgasse 2.

Ska Keller, stellvertretende Vorsitzende und handelspolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament zu TiSA am 4.7.2014:
„TiSA, das Trade in Services Agreement oder auch „Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen“, ist eines der wichtigsten derzeit verhandelten Abkommen. Vergleichbar in seinem Ausmaß ist das Abkommen zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft, TTIP, zwischen der EU und den USA.
Am 8. Juli beginnt die zweite Verhandlungsrunde zwischen der EU und 21 anderen Ländern (darunter die USA, Türkei, Kanada, Mexiko, Australien und Japan), um den Handel mit Dienstleistungen zu liberalisieren. Damit werden nationale Märkte für ausländische InvestorInnen geöffnet, die teilweise sogar ihre eigenen ArbeiterInnen mitbringen können.“

Die Auswirkungen der Freihandelsabkommen können auch für unsere kommunale Selbstverwaltung drastisch sein. Wir müssen uns darum rechtzeitig kümmern. Deshalb haben Grüne und Attac diese Veranstaltung organisiert. Ska Keller, eine der exzellentesten Kennerinnen dieser Materie wird uns an diesem Abend kurz über den aktuellen Stand von TTIP und CETA informieren und dann ausführlich auf TiSA eingehen.

Aus Sorge um die kommunale Selbstverwaltung hat der Kreistag Darmstadt-Dieburg 29.9.2014 grundsätzliche Forderungen an diese Verträge beschlossen. Auf Antrag der Grüne hat die Gemeindevertretung Seeheim-Jugenheim gleichlautende Grundsätze am 11.12.2014 einstimmig beschlossen bei Nicht-Beteiligung von CDU und FDP an dieser Abstimmung. Hier finden Sie diesen Antrag 256/2014.

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Weihnachtsfeier unseres Ortsverbandes

Liebe GRÜN-Aktive oder Interessierten,

Zum vorweihnachtlichen Jahresabschluss am

Montag, den 15. Dezember19:00 Uhr

im Ristorante Angela in Jugenheim (ehemals Rebstock)

lädt der Ortsverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Seeheim-Jugenheim
alle Aktiven, Freunde und Interessierten ganz herzlich ein.

DIE GRÜNEN freuen sich, mit vielen Gästen das Jahr 2014 ausklingen und Revue
passieren zu lassen.

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Dritte Stolpersteinverlegung am 16.11.2014

Zur Erinnerung an grausam verfolgte jüdische Mitbürger aus Seeheim und Jugenheim wird der Künstler Gunter Demnig am 16. November 2014 zum dritten Mal Stolpersteine in Seeheim-Jugenheim verlegen. Wir bitten Sie, an diesem Gedenken teilzunehmen.

Termin: Sonntag, den 16.11.2013 ab 14:00
beginnend vor dem historischen Rathaus in Seeheim (Ecke Bergstraße/Ober-Beerbacher Straße)
weiter in der Schloßstraße 24.
Ab etwa 16:15 in Jugenheim, Zwingenberger Straße 20 und anschließend Alsbacher Straße 34.

Diesmal werden Stolpersteine verlegt für:
Ada Brodnitz, Zwingenberger Straße 20, Jugenheim
Familie Auguste Frank, Darmstädter Straße 7, Seeheim
Milton und Hedwig Mayer, Darmstädter Straße 9, Seeheim
Familie Sally Mayer, Kirchstraße 1, Seeheim
Dr. Julius Sachse, Alsbacher Straße 34, Jugenheim
Familie Schneider, Schloßstraße 24, Seeheim
Familie Silber, Mühltalstraße 5, Seeheim

Nähere Information findet man auf der Homepage der Gemeinde:
www.seeheim-jugenheim.de/index.php/rathaus-service/aktuelles/aktuelles-stolpersteine
oder in diesem Flyer (PDF-Datei 1MB)

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Grüne vor Ort: Fraktion besuchte Schloss Heiligenberg

Einen ungewöhnlichen Ort wählte am gestrigen Montag Abend unsere Fraktion in der Gemeindevertretung für den Beginn der Fraktionssitzung.

Statt wie üblich im Rathaus von Seeheim, traf man sich mit Herrn Dr. Joachim Horn, Vorstand der Stiftung Schloss Heiligenberg, und Frau Martina Eicke aus dem Stiftungsbeirat, um sich über die Arbeit der Stiftung zu informieren und sich direkt vor Ort ein Bild zu machen.

Martina Eicke, Claudia, Schlipf-Traup, Dr. Joachim Horn, Torsten Leveringhaus, Wolfgang Sonntag, Götz Bayer

Martina Eicke, Claudia Schlipf-Traup, Dr. Joachim Horn, Torsten Leveringhaus, Wolfgang Sonntag und Götz Bayer im Innenhof des Schlosses

Das ursprüngliche Ziel der Stiftung war, sich nur um den Park auf dem Heiligenberg zu kümmern. Nachdem das Amt für Lehrerfortbildung aber den Standort aufgegeben hatte, kümmert man sich nun auch um den Erhalt und die Weiterentwicklung des Schlosses.

Mit der Eröffnung des aufwändig restaurierten Russenhauses – inklusive einer Ausstellung – konnte dabei erst vor kurzem ein Höhepunkt der bisher getätigten Aktivitäten gefeiert werden.

Claudia Schlipf-Traup, Martina Eicke, Walter Sydow, David Gunkel

Claudia Schlipf-Traup, Martina Eicke, Walter Sydow und David Gunkel betrachten die Ausstellung im Russenhaus

Wir möchten uns auch an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei Herrn Dr. Horn und Frau Eicke für die Führung sowie die Informationen bedanken und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Stiftungsarbeit.

Wer sich über die Arbeit der Stiftung informieren möchte findet alle Informationen auf der Internetseite www.heiligenberg-jugenheim.de.

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Bürgerversammlung am 23. September 2014

Am Dienstag den 23. September findet die diesjährige Bürgerversammlung unserer Gemeinde statt. Los geht es um 19:30 Uhr in der Sport- und Kulturhalle in Seeheim.

Schwerpunktthemen sind die geplanten Bauvorhaben in der Friedrich-Ebert-Straße und die zukünftige Verkehrsführung am Schuldorf Bergstraße. Aber auch andere Themen können an diesem Abend angesprochen werden.

In der Friedrich-Ebert-Straße sollen auf dem Gülden-Gelände, auf dem zur Zeit mehrere Gewerbebetriebe und ein großes Anwesen stehen, mehrere neuen Wohn- sowie Geschäftsgebäude entstehen.

Die Verkehrsführung am Schuldorf beschäftigt die Gemeinde schon länger. Mit dem nun vom Kreis vorgestellten Konzept liegt ein Vorschlag vor, die Situation für alle Beteiligten besser zu gestalten.

Alle Bürger*innen sind eingeladen. Diskutieren Sie mit – Gestalten Sie mit!

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GRÜNE fordern: Verkehrssicherheit zum Heiligenberg verbessern

Die Fraktion Bündnis90/Die GRÜNEN begrüßt, dass sich das Schloss Heiligenberg in Jugenheim dank des Engagements der Stiftung Heiligenberg und anderer Akteure zu einem attraktiven Ausflugsziel und Veranstaltungsort und auch zum Sitz von Gewerbeunternehmen entwickelt. „Wir sind froh, dass dieser historische Ort dadurch erhalten wird und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist“; erklärt Torsten Leveringhaus, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und zuständig für den Bereich Umwelt und Verkehr in der GRÜNEN-Fraktion. In der Konsequenz führt dies jedoch zu einer erheblichen Zunahme von Fahrzeugbewegungen zum Heiligenberg durch Anlieferverkehr, Beschäftigte und Besucher sowohl unter der Woche als auch am Wochenende.

Bildquelle: Heidas - wikipedia.org - CC-BY-SA
Bildquelle: Heidas – wikipedia.org – CC-BY-SA

Die Zufahrt für Fahrzeuge erfolgt über eine einspurige kurvenreiche Straße mit teils steiler Böschung und wenigen Ausweichmöglichkeiten für Begegnungsverkehr.

Die GRÜNEN wollen, dass bei dem ansteigenden Fahrzeugverkehr für alle Verkehrsteilnehmer eine ausreichende Sicherheit gewährleistet ist. Fußgänger sollen auch bei Veranstaltungen am Abend sicher zum Heiligenberg und wieder zurück kommen. Dazu sollte unter anderem eine geeignete Beleuchtung des Fußweges geprüft werden.

Größere Fahrzeuge, die sich begegnen, sollen nicht in die Gefahr kommen durch Ausweichmanöver die Böschung hinunter zu rutschen oder Fußgänger und Radfahrer zu gefährden. Auch die Anwohner dürfen nicht über Gebühr durch den Zufahrtsverkehr belastet werden.

„Wir wollen deshalb, dass der Gemeindevorstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Heiligenberg, den dort ansässigen Firmen und Mietern, dem Land Hessen und anderen maßgeblich Beteiligten ein verkehrliches Konzept für die Zufahrt zum Schloss Heiligenberg entwickelt“, fordert Torsten Leveringhaus von den GRÜNEN.

Dazu gehört nach Meinung der GRÜNEN, dass zunächst die Situation detailliert betrachtet wird, Schwachstellen aufgezeigt und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht wird. Völlig unverständlich ist für die GRÜNEN, dass die CDU-Fraktion wie im Umweltausschuss deutlich wurde, keinen Bedarf sieht die Verkehrssicherheit zum Heiligenberg zu verbessern. „Wir GRÜNEN wollen nicht abwarten, bis es zum ersten Unfall kommt, sondern vorausschauend handeln.“

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Endlich Sozialstaffelung für KiTa-Gebühren!

Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen von Bündnis90/DIE GRÜNEN und der SPD Seeheim-Jugenheim

Die Fraktionen Bündnis90/Die Grünen und die Sozialdemokraten haben einen
gemeinsamen Antrag zur Einführung einer sozialen Gebührenstaffelung für die
Kindertagesstätten (Kita) in Seeheim-Jugenheim erarbeitet und in die
Gemeindevertretung eingebracht. Diesem Antrag ging eine jahrelange ergebnislose
Diskussion voraus. Bereits im Jahr 2011 fasste die Gemeindevertretung den
einstimmigen Beschluss, eine Gebührensatzung mit Sozialstaffelung erstellen zu
lassen. Ein eigens eingesetzter Runder Tisch brachte kein akzeptables Ergebnis.
Insbesondere die Elternvertreter lehnten die Vorschläge ab. Eine Arbeitsgruppe
aus den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD setzte sich daraufhin zusammen
und erarbeitete den nun vorliegenden Vorschlag. Beide Fraktionen halten an der
ursprünglichen Zielsetzung der Gemeindevertretung fest und gestalten die
Kita-Gebühren unter Berücksichtigung des jährlichen Brutto-Familieneinkommens
neu. Zugleich wird – nachdem die Gebühren 10 Jahre stabil gehalten wurden – eine
Gebührenerhöhung um ca. 20 % vorgeschlagen, die aber nur Familien mit
Bruttoeinkommen über 60 000 Euro trifft.

Die soziale Komponente bei dem neuen Gebührenmodell wird nämlich durch
Ermäßigungsstufen realisiert. Auf Antrag werden Familien mit Einkommen unter
60.000 Euro Ermäßigungen in drei Stufen eingeräumt. Die größte Ermäßigung
erfolgt bei einem jährlichen Bruttoeinkommen von unter 30.000 Euro und beträgt
50%. Die Anträge auf Ermäßigung sollen beim Gemeindevorstand gestellt werden
nicht bei der jeweiligen Leitung einer Kita. Dadurch soll der geäußerten Sorge
bezüglich des Datenschutzes Rechnung getragen werden. Zusätzlich werden in der
neuen Gebührensatzung auch Ermäßigungen für Geschwisterkinder, die zeitgleich
Kitas besuchen, berücksichtigt. Ebenfalls neu an dem Vorschlag von SPD und
GRÜNEN ist, dass die Geschwisterermäßigung auch dann gelten soll, wenn ein
Geschwisterkind eine Betreuung für unter 3-Jährige oder eine andere Kita in der
Gemeinde besucht. Voraussetzung ist allerdings, dass sich die Kindertagesstätte
nach demselben Gebührenmodell richtet.

Da es keine verlässlichen Daten über Gehaltsstrukturen von Eltern in
Seeheim-Jugenheim gibt, ist auch nicht berechenbar, wie sich das neue
Gebührenmodell auf das Gesamtgebührenaufkommen auswirken wird. Daher schlagen
die Fraktionsvorsitzenden Claudia Schlipf-Traup (Grüne) und Wolfgang Weber
(SPD) pragmatisch vor, die Einnahmeentwicklung nach Ablauf von einem Jahr zu
überprüfen. Bei größeren Abweichungen gegenüber dem derzeitigen Zustand sollten
dann Anpassungen vorgenommen werden. Beide Vorsitzenden hoffen nun mit dem
vorgelegten Gebührenmodell und der einbezogenen moderaten Gebührenerhöhung auf
eine breite Unterstützung seitens der Gemeindevertretung und der Elternschaft.

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