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Top-Thema: Sport- und Kulturhalle Seeheim

Die Sport- und Kulturhalle in Seeheim ist aus Sicherheitsgründen seit dem 2. Dezember 2016 gesperrt.

Grund genug, so schnell wie möglich einen Ersatz – sei es Reparatur, Sanierung, teilweiser oder kompletter Neubau – zu schaffen.

Das können und wollen wir mittragen. Bei der Vorgehensweise sind wir jedoch anderer Meinung als der Bürgermeister und die übrigen Fraktionen.
Unserer Meinung nach benötigen wir für das Vorhaben eine breite Akzeptanz der angedachten Lösung in unserer Gemeinde:

  • Die Halle soll uns langfristig begleiten – wir wollen eine solide Lösung, die uns über möglichst viele Jahre gute Dienste leistet.
    D.h. unsere Entscheidungen jetzt bleiben lange wirksam.
  • Die Kosten für die sanierte/neue Halle bedeuten erhebliche finanzielle Zusatzbelastungen für unseren Haushalt. Wir sind jedoch weiterhin zur Haushaltskonsolidierung verpflichtet, haben keinerlei Rücklagen und einige Millionen Defizit aus früheren Haushalten. In einem entsprechenden Schreiben der Kommunalaufsicht wurde explizit auf diesen Punkt hingewiesen.

Nach Vorstellung des Bürgermeisters und der übrigen Fraktionen soll die Nutzungsplanung der neuen Halle jetzt sofort beginnen – vorbereitet von einem Runden Tisch mit folgender Zusammensetzung:

  • 4 x Kommunalpolitik (1 Vertreter/in pro Fraktion)
  • 3 x Vereine
  • 2 x sachkundige Bürger/innen
  • 2 x Gemeindevorstand (Bürgermeister, Beigeordnete/r)
  • 2 x Verwaltung (Hauptamtsleiter, Bauamtsleiterin)

Endgültig entscheiden wird die Gemeindevertretung.

Für die Finanzierung der neuen Halle sind wir auf Darlehen angewiesen. Um schnellstmöglich langfristige kommunale Darlehen in Anspruch nehmen zu können, muss spätestens im August ein Antrag gestellt werden, damit die Bewilligung der Mittel in der ersten Jahreshälfte 2018 erfolgen kann. Und eine kleine Runde kommt schneller zu Ergebnissen als etwa eine größere Runde oder sogar eine breit gefächerte Nutzungsklärung unter Einbeziehung aller Bürger und Vereine.

Bei dieser Zusammensetzung sind die primären Nutzer – also Bürger und Vereine – immerhin mit 5 von 13 Sitzen vertreten. Eine breite Basis stellt das unserer Meinung nach jedoch nicht dar. Aber auch unser Vorschlag, den Runden Tisch zu etablieren und gleichzeitig Bürger und Vereine zur Nutzung zu befragen, stieß auf taube Ohren.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen daher die Möglichkeit bieten, Ihre Gedanken zur neuen Halle kund zu tun.
Z.B. mit einer E-Mail an diese Adresse: sukh@gruene-sj.de
Außerdem weisen wir Sie auf die Bürgerversammlung am 9. März 2017 um 19:30 hin mit dem Schwerpunktthema Zukunft der Sport- und Kulturhalle Seeheim. Diese Bürgerversammlung findet in der Bürgerhalle Jugenheim statt, Bahnhofstr 12. Weitere Informationen dazu finden Sie hier:
http://www.seeheim-jugenheim.de/index.php/rathaus-service/aktuelles/seeheimer-sport-und-kulturhalle-geschlossen

Was wir als GRÜNE bisher unternommen haben

Wir haben per Antrag eine stärkere Beteiligung von Bürgern und Vereinen am Nutzungskonzept gefordert.
Der Antrag wurde abgelehnt.

Wir haben eine Darstellung der einsetzbaren Eigenmittel bis zur Bürgerversammlung am 9. März gefordert.
Angesichtes der erwarteten Kosten für die neue Halle von mehr als 10 Mio. € gehen wir davon aus, dass wir einen erheblichen Anteil an Eigenmitteln benötigen werden. Es ist zwar bis jetzt nur eine Befürchtung, aber dies könnte u.a. z.B. den Verkauf des Grundstücks mit Haus Hufnagel bedeuten!

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